SUMA GmbH, im Vollprofil — Insolvenzverfahren eröffnet
Das Amtsgericht Duisburg hat am 25.08.2026 das Insolvenzverfahren über die SUMA GmbH eröffnet (Aktenzeichen 620 IN 2838/25). Grund: Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung.
Über das Unternehmen
Die SUMA GmbH handelte von Mülheim an der Ruhr aus mit gebrauchten Maschinen für die metallverarbeitende Industrie. Eingetragen wurde die Gesellschaft im Februar 2006 beim Amtsgericht Duisburg, geführt wird sie von Ömer Tasel.
Nach der Selbstdarstellung auf der inzwischen abgeschalteten Firmenwebsite lag der Handelsschwerpunkt bei Bohrwerken, Pressen und ganzen Produktionsstraßen überwiegend europäischer Herkunft. Das Lager an der Aktienstraße umfasste damals (Stand 2016) rund 3.000 Quadratmeter. Vorrätig waren dort nach eigenen Angaben ca. 100 Gebrauchtmaschinen. Als Kernkompetenz nannte das Unternehmen den weltweiten Im- und Export, unter anderem mit Partnern in Indien, China, Russland, Polen und der Türkei.
Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 50.000 Euro. Eine eigene Website betreibt die SUMA GmbH heute nicht mehr — die frühere Adresse suma.ws zeigt nur noch eine Platzhalterseite des Hosters.
Die SUMA GmbH ist insolvent. Das Amtsgericht Duisburg eröffnete das Insolvenzverfahren am 25.08.2026 unter dem Aktenzeichen 620 IN 2838/25; als Grund nennt die Bekanntmachung Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung. Das Unternehmen ist im Handelsregister seit 2006 eingetragen und bestand damit rund 20 Jahre; Tätigkeitsschwerpunkt war An- und Verkauf von Waren aller Art, insbesondere gebrauchten und neuen Werkzeugen und Maschinen. Grundlage ist die amtliche Bekanntmachung; die Angaben sind eine Momentaufnahme zum Eröffnungszeitpunkt.
Es ist das 24. von bisher 27 Unternehmensverfahren, die InsoTicker im August 2026 am Amtsgericht Duisburg erfasst hat. In Nordrhein-Westfalen hat InsoTicker 2026 bisher 3.575 Unternehmensverfahren erfasst.
- Gläubiger melden ihre Forderungen schriftlich beim Insolvenzverwalter an (§ 174 InsO); die Frist dafür nennt die Bekanntmachung. Mehr im Lexikon →
- Beschäftigte können für die letzten drei Monate vor der Eröffnung Insolvenzgeld bei der Agentur für Arbeit beantragen, und zwar innerhalb von zwei Monaten danach (§§ 165, 324 SGB III). Mehr im Lexikon →
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Quellen & Nachweise
Jede Angabe ist amtlich belegt oder redaktionell recherchiert.
- 1amtlichAmtliche Bekanntmachung, insolvenzbekanntmachungen.deAz. 620 IN 2838/25
Methodik & Hinweis: Grundlage ist die amtliche Bekanntmachung unter insolvenzbekanntmachungen.de; redaktionelle Ergänzungen aus Handelsregister und eigener Recherche sind als solche gekennzeichnet. Angaben ohne Gewähr, keine Rechtsberatung.