Red Rebane GmbH, im Vollprofil — Insolvenzverfahren eröffnet
Das Amtsgericht Schwerin hat am 01.08.2026 das Insolvenzverfahren über die Red Rebane GmbH eröffnet (Aktenzeichen 580 IN 380/26). Grund: Zahlungsunfähigkeit.
Die Schweriner Taschenmanufaktur Red Rebane näht nach 14 Jahren keine Rucksäcke mehr. Das Amtsgericht Schwerin hat am 01.08.2026 das Insolvenzverfahren über die Red Rebane GmbH eröffnet. Als Grund nennt die Bekanntmachung Zahlungsunfähigkeit. Handarbeit…
In der Presse
Die Schweriner Taschenmanufaktur Red Rebane hat nach 14 Jahren die Produktion von Taschen und Rucksäcken eingestellt. Das Unternehmen nennt gestiegene Material-, Energie- und Lohnkosten, fehlende Fachkräfte und fällig gewordene Kredite aus der Corona-Zeit als Gründe. Zuletzt arbeiteten dort vier Menschen, in Spitzenzeiten bis zu zehn. Bootsverdecke und die Fahrrad-Ladefläche Easy EXO sollen weiter angeboten werden.
- Gründung 2012 durch Christian Karius und Stephan Rodewald
- zuletzt 4 Beschäftigte, in Spitzenzeiten bis zu 10
- Taschen- und Rucksackproduktion eingestellt
- Gründe: Material-, Energie- und Lohnkosten, Fachkräftemangel, fällige Corona-Kredite
- Easy EXO und Persenning-Geschäft laufen weiter
Die Red Rebane GmbH ist insolvent. Das Amtsgericht Schwerin eröffnete das Insolvenzverfahren am 01.08.2026 unter dem Aktenzeichen 580 IN 380/26; als Grund nennt die Bekanntmachung Zahlungsunfähigkeit. Das Unternehmen ist im Handelsregister seit 2015 eingetragen und bestand damit rund 10 Jahre; Tätigkeitsschwerpunkt war Betreiben einer Taschenmanufaktur mit jeglichen Arten von Textilien und allen anderen Arten von Materialien, die verarbeitet werden können. Grundlage ist die amtliche Bekanntmachung; die Angaben sind eine Momentaufnahme zum Eröffnungszeitpunkt.
Es ist das 2. von bisher 11 Unternehmensverfahren, die InsoTicker im August 2026 am Amtsgericht Schwerin erfasst hat. In Mecklenburg-Vorpommern hat InsoTicker 2026 bisher 143 Unternehmensverfahren erfasst.
- Gläubiger melden ihre Forderungen schriftlich beim Insolvenzverwalter an (§ 174 InsO); die Frist dafür nennt die Bekanntmachung. Mehr im Lexikon →
- Beschäftigte können für die letzten drei Monate vor der Eröffnung Insolvenzgeld bei der Agentur für Arbeit beantragen, und zwar innerhalb von zwei Monaten danach (§§ 165, 324 SGB III). Mehr im Lexikon →
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Quellen & Nachweise
Jede Angabe ist amtlich belegt oder redaktionell recherchiert.
- 1amtlichAmtliche Bekanntmachung, insolvenzbekanntmachungen.deAz. 580 IN 380/26
Methodik & Hinweis: Grundlage ist die amtliche Bekanntmachung unter insolvenzbekanntmachungen.de; redaktionelle Ergänzungen aus Handelsregister und eigener Recherche sind als solche gekennzeichnet. Angaben ohne Gewähr, keine Rechtsberatung.